Die  Kleinblütrige Königskerze  

Die Kleinblütrige Königskerze (Verbascum thapsus) zieht die Insekten magisch an. Dank ihrer Größe (bis zu 200 cm) ist sie in jedem Garten ein Hingucker!
Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Rosette aus (bis zu 50 cm im Durchmesser). Im zweiten Jahr folgt der Blütenständer mit den vielen gelben Blüten.
Sie gehört in Europa zu den natürlichen Wildblumen.

Standort und Boden

Warme und sonnige Standorte im Garten mag die Kleinblütrige Königskerze - etwas Schatten ist noch akzeptabel. Lehmige Sandböden, die zudem kalkhaltig sind, lassen die Pflanze ideal wachsen. Sie mag trockene, basen- und stickstoffreiche Böden.

Aufzucht

Die Samen der Kleinblütrigen Königskerze benötigt zur Keimung einen über mehrere Wochen andauernden Kältereiz (Kaltkeimer). Entweder wird er vor dem Winter ausgesät oder der Reiz wird künstlich simuliert (Kühlschrank). Der Zeitraum für die Aussaat ist von April bis Juli. Da die Kleinblütrige Königskerze ein Lichtkeimer ist, bedecke die Samen nicht mit Erde - andrücken und sie keimt.
Die Samen sind sehr klein. 1.000 Samen wiegen 0,1 Gramm (TKM).

Pflege

Beim richtigen Standort braucht die Wildpfanze keine besondere Pflege.

Verwendung

Sie ist eine sehr dekorative Pflanze, die aufgrund der Größe ein Leuchtturm im Garten ist. DIe Königskerze zieht viele Insekten an (den in Deutschland als verschollen geltende Königskerzen-Mönch).
Früher wurde aus den getrockneten Blättern ein Hustentee gemacht, wobei andere Pflanzen heute als wirkungsvoller gelten.

Verkauf

Sollte ich noch Samen der Kleinblütrigen Königskerze übrig habe, verkaufe ich diese hier im Shop. Schaut auf jeden Fall vorbei! Ich kann nicht alle Samen in meinen Seedballs verarbeiten.

Königskerze