Der Gewöhnliche Besenginster

Der heimische Besenginster (Cytisus scoparius) wird bis zu 2 Meter hoch und ist in allen Teilen für den Menschen giftig. Der gelb blühende Stickstoffsammler gilt als Pionierpflanze, da er auf Brachflächen mit Bedingungen klar kommt, die für andere Pflanzen lebensfeindlich sind (Mangel an Nährstoffen, Wasser).

Standort und Boden

Der Besenginster braucht Sonne. Schon im Halbschatten wird er nicht glücklich. Bei langen Trockenperioden und hartem Frost reagiert er empfindlich – bei Letzterem verliert er die grünen Triebe, kommt aber in der Regel wieder, denn er ist winterhart.

Die Bodenbeschaffenheit sollte durchlässig, sandig, lehmig, humos und frei von Kalk sein.

Aufzucht

Die Samen keimen erst im zweiten Jahr und er ist ein Kaltkeimer – die Samen benötigen einen Kältereiz für die Keimung. Daher wird er oft über Stecklinge vermehrt. 

Die Blüten erscheinen an der Trieben des Vorjahres. 

1.000 Samen wiegen 6,5 Gramm (TKM).

Pflege

Der Besenginster benötigt keine Pflege. Höchstens als Jungpflanze etwas Wasser bei langen Trockenperioden.

Verwendung

Die Pflanze ist für den Menschen in allen Teilen giftig. 

Aber Insekten mögen den Besenginster, da seine gelben Blüten ein guter Pollenspender sind – Nektar liefert er nicht. Er ist auch Raupenfutter für sehr viele Schmetterlingsarten! 

Rehe, Feldhasen und Wild-Kaninchen verwenden ihn ebenfalls als Nahrungsquelle.

Verkauf

Sollte ich noch Samen des Gewöhnlichen Besenginsters übrig habe, verkaufe ich diese hier im Shop. Schaut auf jeden Fall vorbei! Ich kann nicht alle Samen in meinen Seedballs verarbeiten.

Besenginster