Der Trauer-Amarant 

Das einjährige Trauer-Amarant (Amaranthus hypochondriacus) wird auch Trauer-Fuchsschwanz oder Blutskraut genannt. Letzteres liegt an der intensiven dunkelroten Farbe der Blüten.
Als aus Amerika eingewanderter Neophyt ist aber keine der natürlichen Wildblumen Europas, aber als Pseudogetreide eine sehr schön anzusehende Gemüsepflanze - besonders, da er bis zu 2 Meter groß werden kann.

Standort und Boden

Der Trauer-Amarant mag sonnige bis halbschattige Standorte im Garten. Zu windig sollte der Standort auch nicht sein, da die zum Teil recht großen Blüten eine Anfälligkeit für ein Ungleichgewicht liefert (besonders wenn Regen mit im Spiel ist). Beim Boden ist sie eher von nährstoff- und humusreichen Böden begeistert, mag aber keine Staunässe.

Aufzucht

Der Zeitraum für die Aussaat ist von April bis Juni (wenn keine Bodenfröste drohen). Da der Trauer-Amarant ein Dunkelkeimer ist, bedecke die Samen mit etwa 1 cm Erde. Eine Vorkultur (ab März) im Frühbeet/Gewächshaus ist sehr gut möglich und verschiebt den langen Blütenprozess deutlich nach vorne. Auch hier: pikieren und die Pflanzen im Abstand von ca. 30 cm setzen, da sie sich sonst den Platz streitig machen und nicht die volle Pracht entfalten können.
Bei Temperaturen ab 15 Grad keimt er innerhalb von 10-20 Tagen.
1.000 Samen wiegen 1,1 Gramm (TKM).

Samen Trauer-Amarant Samen des Trauer-Amarant (Amaranthus hypochondriacus) auf kariertem Papier (5x5 mm)

Pflege

Der Trauer-Amarant braucht keine besondere Pflege und verträgt auch kurze Trockenheit relativ gut. Staunässe verträgt er nicht. Bekommt er aber ab und an ausreichend Nährstoffe (je nach gewähltem Standort) hat man eine kräftige Pflanze.

Verwendung

Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt schlägt der Trauer-Amarant im Garten fast alles.
Aus den Blättern kann man Spinat kochen, wenn diese vor der Blüte gepflückt werden. Danach werden diese sehr bitter.
Aber die richtige Verwendung finden die Körner. Für die indigenen Völker Mittelamerikas waren die Körner ein wichtiger Eiweißlieferant. Üblicherweise finden wir ihn heute aufgepoppt (wie Popcorn) in vielen Müslimischungen. Als Mehl zermahlen kann daraus ein nahrhafter Teigfladen gebacken werden. Da der Samen kein Gluten enthält (!) ist das Backen eines Brotes nur aus den Samen nicht möglich. Die Industrie verwendet die Samen an vielen Stellen.
Auch als Schnittblume kann er aber auch verwendet werden.

Verkauf

Sollte ich noch Samen vom Trauer-Amarant übrig habe, verkaufe ich diese hier im Shop, wie auch einige Seedballs/Samenbälle - schaut auf jeden Fall mal vorbei!

 

Trauer-Amarant Trauer-Amarant